Von der Presse als „baritonale Samtstimme“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) gefeiert und für seinen „noblen, eleganten Klang“ (Opernglas) sowie seine „herausragende Stimmarbeit“ (Tagesspiegel) geschätzt, ist Max Dollinger in der Opernszene nicht nur für seine vokale Qualitäten bekannt. Sein leidenschaftlicher, kompromissloser Spieleinsatz und sein „Sympathieappeal“ (Oper!-Magazin) prägen gleichermaßen sein künstlerisches Profil.
Der in Franken geborene Bariton gehört seit August 2025 zum Ensemble der Staatsoper Hannover. In der Spielzeit 2026/27 ist er dort u.a. als Fürst Jeletzkij in „PIQUE DAME“ und Dandini in „LA CENERENTOLA“ zu erleben. Zuvor war er vier Spielzeiten Ensemblemitglied des Saarländischen Staatstheaters. Bereits während seines Bachelorstudiums erhielt er sein erstes Festengagement am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Dr. Malatesta in „DON PASQUALE“, Ping in „TURANDOT“, Papageno in „DIE ZAUBERFLÖTE“, Fritz in „DIE TOTE STADT“, Lionel in „DIE JUNGFRAU VON ORLÉANS“, Harlekin in „ARIADNE AUF NAXOS“ und Dr. Falke in „DIE FLEDERMAUS“.
Gastengagements führten ihn an die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg, die Oper Chemnitz, die Staatsoperette Dresden, das Renaissance-Theater Berlin und das Theater Ulm. Auf der Bühne arbeitete Max Dollinger mit Regisseur*innen wie Eva-Maria Höckmayr, Roland Schwab, Alexandra Szemerédy, Magdolna Parditka, Wolfgang Nägele, Susanne Lietzow und Gil Mehmert sowie mit Dirigenten wie Francesco Angelico, Stephan Zilias, Matthias Foremny, Justus Thorau und Guillermo García Calvo zusammen.
Auch im Konzertbereich ist Max Dollinger regelmäßig zu erleben – in Liederabenden, Oratorien und Galakonzerten unter anderem beim Bachfest Leipzig und bei den Musikfestspielen Saar sowie im Gewandhaus zu Leipzig und im Friedrichstadt-Palast Berlin. Eine besondere Facette seiner frühen künstlerischen Entwicklung bildete die Konzeption und Gestaltung eigener musikalisch-literarischer Soloprogramme, die er unter anderem gemeinsam mit den Thüringer Symphonikern, dem Palais-Orchester Weimar und dem Saarländischen Staatsorchester realisierte.
Sein Gesangsstudium absolvierte Max Dollinger an der HMT Leipzig sowie am Rabine-Institut bei Mannheim. Seine stimmtechnische Arbeit führt er bis heute mit Uwe Götz fort. Zu den Auszeichnungen seiner bisherigen Laufbahn zählen u.a. Preise beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin (2017), der Förderpreis der Sächsischen Sängerakademie (2019), das Stipendium des Richard-Wagner-Verbands Saar (2023) sowie Theaterpreise des Saarländischen Staatstheaters in den Jahren 2023 und 2025.
Stand: Oktober 2026
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